Ikone der Mutter Gottes Salus Populi Romani

Das Bild der Gottesmutter Salus Populi Romani gehört zu den am meisten verehrten Marienikonen in Italien. Der Beiname "Erlöserin des römischen Volkes" reicht bis zu den Ereignissen der letzten Jahre des VI Jahrhunderts zurück, als bei den Bewohnern Roms die Pest herrschte. Im Jahre 590 trug Papst Gregor der Große dieses Abbild von Maria in einer flehenden Prozession, in der er um die Rettung der Stadt bat. Währenddessen erblickte er am Himmel einen Engel mit einem Schwert und in Kürze zog sich die Pest zurück.

Heute befindet sich das gnadenreiche Bild der Gottesmutter in der Basilika Maria Maggiore, wohin Römer mit vielen Bitten pilgern. Auch Papst Franziskus hat den Brauch, seine apostolischen Reisen bei "der Größeren Gottesmutter" zu beginnen und zu enden.

Das erste Mal tauchte die Gottesmutter in diesem Abbild auf den Weltjugendtagen im Jahre 2000 auf, als die Kopie der Ikone an dem päpstlichen Altar auf dem Tor Vergata befestigt wurde.

Drei Jahre später, während des Jugendtages in der Diözese, ermunterte der Papst die Jugendlichen, sich durch Maria noch mehr Jesus anzunähern. In der Botschaft zu den Weltjugendtagen 2003 erklärte er: "Maria wird euch geschenkt, um euch zu helfen, eine immer echtere und persönlichere Beziehung zu Jesus zu finden. Durch ihr Beispiel lehrt euch Maria, mit liebendem Blick auf Ihn zu schauen, Der uns zuerst geliebt hat."



Ikone der Mutter Gottes Salus Populi Romani 

Genau an diesem Treffen vertraute der Papst den Jugendlichen die Kopie der Ikone an, damit Sie, zusammen mit dem Kreuz, durch die Welt wandere. Mit dieser Geste richtete Er den Jugendlichen Sein Testament aus: der Ruf "Totus Tuus", den folgende Generationen der Jugendlichen heute, an den Füßen der Gottesmutter "von den Weltjugendtagen " lernen.

Diese zwei Zeichen – das Kreuz und die Ikone der Gottesmutter – bewältigen jedes Jahr einen langen Weg, damit junge Leute aus der ganzen Welt in der Lage sind, Jesus Christus in der Nähe der beiden Zeichen finden zu können. Sie können sich bewusst werden, dass die Hoffnung in jenen existiert.